40 Jahre Johannesbad Fachklinik Furth im Wald

    Liebe Besucher unserer Jubiläumsseite,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    im Herbst 1977 öffnete die Johannesbad Fachklinik Furth im Wald ihre Pforten. Wir feiern heuer also einen runden Geburtstag. 40 Jahre am Netz, über 25.000 Patienten, mehr als 750 Mitarbeiter seitdem. Einige von diesen Kollegen sind noch Zeitzeugen der ersten Stunde, feiern heuer also entsprechend 40-jährige Betriebszugehörigkeit!

    Auf diesen Seiten möchten wir Sie teilhaben lassen an unseren Jubiläumsaktionen, Ihnen aber auch durch wechselnde Text- und Bildbeiträge im Rückblick Ereignisse der älteren und jüngeren Vergangenheit nahe bringen. Wir möchten auch Patienten und unsere Kooperationspartner im Suchthilfesystem zu Wort kommen lassen, um Ihnen einen abwechslungsreichen Gesamteindruck unserer Geschichte der vergangenen 4 Jahrzehnte aufzuzeigen.

    Nehmen Sie sich etwas Zeit, blättern Sie durch das Infomaterial, gewinnen Sie Eindrücke aus einer bewegten Vergangenheit einer der größten Fachkliniken ihrer Art in Bayern.


    Jubiläumsmagazin 40 Jahre Johannesbad Fachklinik Furth im Wald

    Online betrachten
    Jetzt herunterladen




    Patientenfragebogen

    Wir haben unsere Patienten gefragt. Johannesbad Fachklinik Furth im Wald, wie war es da?

    Was hat Sie bei der Ankunft am meisten überrascht? Gibt es etwas, womit Sie sehr schlecht klarkamen?

    1 Die Eröffnung, dass ich 16 Wochen !!! da bleiben soll.
    2 Man hat sich sofort um mich gekümmert (Patin)
    3 Zwei Mitpatienten waren für mich schwierig.
    4 Am allerwenigsten kam ich mit dem Wetter klar, es war meistens neblig.
    5 Der freundliche Empfang.Die veralteten Teppichböden, Zwei-Bett-Zimmer, doch die Mitbewohnerin konnte man sich nicht aussuchen.
    6 Die schöne Gegend und die gute Atmosphäre.
    7 Fernseher wäre toll.
    8 Die strengen Regularien. / Nein.
    9 Die freundlichen Mitarbeiter. / Die Weite der Gebäude. (Der Zeitdruck vor dem Frühstück.)
    10 Ich war die ersten zwei bis drei Tage so in „Trance“. Kann mich kaum an etwas erinnern. (Trance im Sinne von in einer anderen Welt – nicht wegen dem Alkoholeinfluss.)
    11 Angenehmer Empfangsbereich; gute Organisation der Cafeteria. / Benutzung der Waschmaschinen – keiner hält Termine ein.
    12 Eigentlich nichts. Ich war ja schon zur Vorinformation im Sommer da.
    13 Viel Schnee und die schöne Lage. Leider wurde der Kontakt zur Außenwelt verboten (6 Wochen).
    14 Ich war freiwillig, mir war alles egal.
    15 Am schlimmsten war für mich die erste Nacht auf der Station.
    16 Die schöne Lage der Klinik. / Nein.
    17 Kein Zaun um das Gelände.
    18 Die ganze Anlage.
    19 Dass ich gleich ein Einzelzimmer bekommen habe.
    20 Dass es so eine große Klinik ist.
    21 Nein.
    22 Die Größe der Klinik. Kam mit allem klar.
    23 Der fehlende Charme der Ortschaft / 2-Bett-Zimmer.
    24 Dass „Anstarren“ der Mitpatienten.
    25 Dass ich ein bekanntes Gesicht getroffen hab. / Ich bin nicht in meine Wahl-Gruppen gekommen.
    26 Der Empfang ist wie in einem Hotel – Schwimmbad, Sauna, Sporthalle.
    27 Überrascht war ich, dass der Genuss von Alkohol eine Krankheit ist.

    Hat Ihnen die Therapie geholfen?

    1 Ja, sehr sogar. Zu wissen man ist nicht allein … Der Abstand von zu Hause tat wirklich gut und die Gespräche untereinander …
    2 Hervorragend! Ich bin heuer 30 Jahre trocken!
    3 Ja, sehr. Danke an meine Therapeutin.
    4 Nur ein Wort – JA.
    5 Hat mir sehr geholfen. Ich bin seit 1978 trocken!
    6 Ja, mir wurde sehr geholfen.
    7 Ja, sehr. Der einzig gangbare Weg, um gesund zu werden.
    8 Ja, sehr sogar.
    9 Ja. Abstand zum Alkohol, Gespräche mit Gleichgesinnten, zu sich selbst kommen.
    10 Ich hätte sie nicht gebraucht.
    11 Mir hat die Therapie 100 % geholfen.
    12 Ja, ich bin froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe.
    13 Voller Erfolg!
    14 Auf jeden Fall.
    15 Ja, ich bin bis heute trocken!
    16 Sehr, ich bin bis zum heutigen Tag trocken.
    17 Ja, ich bin seit 2002 zufrieden trocken.
    18 Ja, sehr.
    19 Die Therapie war sehr gut, ich bin bis heute trocken!
    20 Hat mir geholfen.

    Was hat Ihnen während Ihrer Therapie geholfen?

    1 Die Gruppenarbeit und die aufklärenden Arztvorträge
    2 Die Gruppe – wir waren eine reine Männergruppe – entwickelte sich zu einer echten zusammenhaltenden Gemeinschaft.
    3 Einzelgespräche, Gespräche mit anderen Patienten, Ergo, Sport
    4 Austausch, Gespräche mit dem Therapeuten Herrn Riedel
    5 Reden mit anderen.
    6 Ich habe sehr viele Leute kennengelernt.
    7 Das Angebot an Vorträgen. Gespräche mit der Therapeutin.
    8 Die Einzelgespräche und Reden mit anderen Suchtkranken.
    9 Offene Gespräche und absolute Ehrlichkeit.
    10 Eigentlich war es das „Gesamte“. – Aber hauptsächlich meine Therapeutin!
    11 Die Kleingruppen und die Gespräche mit Mitpatienten.
    12 Die Probleme, die in der Gruppe gelöst wurden. Die Einzelgespräche. Die Indikativgruppen.
    13 Die Gespräche und die Vorträge.
    14 Vor allem die Besinnung auf mich und meinen Körper. Achtsamkeit.
    15 Therapiegespräche in der Gruppe und Einzelgespräche.
    16 Die Gespräche – Gruppengespräche.
    17 Die Gespräche mit meinen Therapeuten.
    18 Gruppengespräche, Einzelgespräche, Gesprächsaustausch mit anderen Patienten.
    19 Einzelgespräche mit meiner Therapeutin.
    20 Die vielen Gespräche, Tipps und Sport.
    21 Der offene Umgang mit meiner Alkoholkrankheit.
    22 Der Abstand von Zuhause, die Gespräche und sportlichen Aktivitäten.
    23 Therapeuten und Mitarbeit bzw. selber arbeiten an mir.
    24 Gespräche.
    25 Sport, Ausflüge, Wanderungen.
    26 Unterstützung der eigenen Familie. Alles – besonders die Gespräche mit meiner Therapeutin.
    27 Die Gespräche in der verbalen Gruppe.
    28 Die vielseitigen Möglichkeiten im Haus.

    Welche wertvollen Tipps begleiten Sie bis heute?

    1 Dass das Leben auch ohne Alkohol schön sein kann.
    2 Achte auf deine Gefühle!! – Verstand, Wissen ist nicht alles!
    3 Abstinenzempfehlung, Blaukreuzgruppe
    4 Manches gelassener zu nehmen.
    5 Auch mal NEIN sagen können.
    6 Habe heute ein Meterstabmuseum, Dank meiner Therapeutin.
    7 Immer auf sich zu achten und mehr NEIN zu sagen.
    8 Es lohnt sich, abstinent zu leben. Jeden Tag neu erleben.
    9 Nachdenken – Durchsetzen – Handeln
    10 Mein Ampelsystem und Ehrlichkeit.
    11 Mir fällt jetzt keiner direkt ein, aber dieser ehemalige Chefarzt, es war sehr gut wie er alles rüberbrachte!
    12 Therapeuten waren nicht zufriedenstellend – haben uns selbst geholfen.
    13 Die Erinnerung als solche.
    14 Probleme abwägen, ich rede sehr viel über meine Krankheit.
    15 Ich schaue auf alles, ob Alkohol drin ist.
    16 Achtsam durchs Leben gehen. Der Gelassenheitsspruch.
    17 Ein Leben ohne Alkohol.
    18 Ich vergleiche Vor- und Nachteile vom Trinken.
    19 Achtsamkeit!
    20 In der Caritas mich alle Wochen umzuschauen.
    21 Dass man auch mal NEIN sagen soll, auf eigenen Füßen stehen sowie eigene Wege gehen soll.
    22 Ich führe seither ein stressfreies Leben.
    23 Hab die „Zelle Meos“ trockengelegt, will ihr keine Nahrung mehr geben.
    24 Ich bin dankbar für die Therapie und sehe klar.
    25 Ich kann mich nicht erinnern.
    26 Dass ich nicht mehr nur an den Alkohol denken muss.
    27 Wiederaufnahme von Handarbeiten (Stricken), sportliche Betätigung.
    28 Probleme besprechen und zeigen wie es mir geht.
    29 Suchtfibel, Bewältigung von Stress.

    Wie hat sich Ihr Leben durch die Therapie verändert?

    1 Das Umfeld ist gleich geblieben. Man geht anders damit um indem man eben mal NEIN sagt - und zu wissen, dass man nicht MUSS. Man lebt wieder!
    2 Zum Besten! Bin rundum zufrieden und glücklich.
    3 Ehrenamtliche Arbeit im „Blauen Kreuz“ um anderen Suchtkranken zu helfen.
    4 You only live once! Jeden Tag neu sehen.
    5 Habe mit sehr vielen Leuten Kontakt.
    6 Noch mehr Stabilität, trotz Bedenken.
    7 Erlebe es bewusster, schöner und verantwortungsvoller.
    8 Mehr Durchblick – ich kann vieles besser anpacken.
    9 Ruhiger und fröhlicher zu leben.
    10 Klarer Kopf! Voll einsatzfähig. Sehr, sehr viel fürs Leben neu gelernt.
    11 Offene, ehrliche und angstfreie Lebensfreude wieder zurückgewonnen.
    12 Ich bin viel aufmerksamer geworden, z. B. Termine einhalten.
    13 Dass absolute nüchtern bleiben (beiderseits) 35 Jahre.
    14 Ich bin wieder selbstbewusst, immer einsatzbereit, glücklich.
    15 Zum Positiven, sehr gut.
    16 Ich lebe bewusster, bin dankbar für alles Gute, was mir widerfährt.
    17 Freundin kennengelernt!
    18 Klares Denken.
    19 Ja, meine erste Frau 1995 wieder geheiratet.
    20 Im positiven Bereich sowie selbständiges Handeln, auf eigenen Füßen stehen.
    21 Grundlegend, aber der Respekt kam zurück!
    22 Alles zum Positiven: Ehe/Heirat, Kinder, selbständig gemacht, Freundschaften geschlossen.
    23 Mein Leben hat sich komplett zum Positiven verändert. (Arbeit, Heirat meiner damaligen Freundin)
    24 Vorerst gar nicht. Später: Scheidung, Umzug, Neubeginn, Ausbildung, Arbeit (1. Arbeitsmarkt)
    25 Ich bin ein ICH-Mensch geworden. Ich versuche, dass es mir gut geht.
    26 Wertschätzung des eigenen Lebens. Gestaltung des Lebens.
    27 Mein Leben ist viel bewusster geworden.
    28 Leben ohne Alkohol lohnt sich und macht wieder mehr Freude.

    Was würden Sie Abhängigen raten?

    1 Es lohnt sich zu kämpfen und das Alkohol die Probleme nur vervielfacht, man nicht perfekt sein muss, so wie man ist, so ist es gut…
    2 Das Leben ist viel zu schön um es zu ertrinken…
    3 Nach Kardinal Neumann: „Leben heißt sich wandeln, Vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.“
    4 Abstinenz, Blaukreuzgruppe
    5 Öfter gute Ratschläge von anderen anzunehmen.
    6 Sei ehrlich zu Dir selbst. Drogen sind keine Lösung, der Wahrheit aus dem Weg zu gehen.
    7 Sich zu Ihnen in die Reha zu begeben.
    8 Sich an Leute zu wenden, die ihnen auch zuhören.
    9 Würde ihnen wünschen, es zu merken, dass was unternommen werden muss.
    10 Schnellstens eine Therapie machen, so er es auch wirklich will.
    11 Kontakt/Gespräche mit Betroffenen die trocken sind aufnehmen. (möglichst mit Partner o. ä.)
    12 Sich in Therapie zu begeben.
    13 Anschließend sofort in eine Selbsthilfegruppe.
    14 Immer nach vorne zu schauen.
    15 Ebenfalls eine Therapie zu machen und sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.
    16 Auf alle Fälle Therapie.
    17 Geht hin und versucht euer Leben zu ändern und nehmt die Hilfe an – es ist euer Leben und eure Chance.
    18 Eine Therapie zu machen! Ein Leben ohne Alkohol ist nur noch schön.
    19 Macht eine Therapie – nehmt sie an und ernst.
    20 Wer kämpft – schafft es! Wenn du es wirklich willst, dann kriegst du es hin.
    21 Eine Langzeittherapie in Furth im Wald zu beantragen.
    22 Sich in Furth im Wald zur Therapie anmelden.
    23 Vom Alkohol wegzukommen, geht nur über absoluten Geisteswillen.

    Würden Sie einem Freund raten, Therapie in Furth im Wald zu machen?

    1 Auf jeden Fall, bin einfach nur dankbar dafür – wo ein Wille, da auch ein Weg!
    2 BEGINNE POSITIV ENDLICH DAMIT!!
    3 Rückblickend auf meine Zeit – wir waren eine „geschlossene“ Gruppe – kann ich ehrlich (!) sagen: „Ja“. Über heute mag ich mir kein Urteil erlauben. Therapie ist Lebens-Änderung, und die kann ich einem abhängigen Freund nur ans Herz legen.
    4 Auf jeden Fall 100 %, sehr gute Therapeuten und Fachkräfte u. v. m.
    5 Ja. Ich habe eine Bekannte animiert, nach Furth zu gehen.
    6 Ja, sofort.
    7 Ja, auf jeden Fall.
    8 Ja natürlich, für mich keine Frage.
    9 Habe jemanden empfohlen.
    10 Auf alle Fälle.
    11 Definitiv ja, habe ich auch schon!
    12 Ja, sofort.
    13 Nein.
    14 Ja, würde ich machen.
    15 Absolut. Voraussetzung ist, er/sie ist bereit dazu.

    Was war Ihr ungewöhnlichstes Erlebnis in Furth im Wald?

    1 Eine Befragung der Bevölkerung mit Kassettenrecorder!
    2 OP am Fersensporn in Cham, sehr gute Versorgung auf der Station in der Fachklinik.
    3 Die zwei Mitpatienten wollten mir die Therapie vermiesen.
    4 Ankunft in Furth im Wald.
    5 Ich habe dort einen Mann getroffen, der nur 10 km von meinem Geburtsort an der Mosel geboren wurde. Mal wieder die Heimatsprache zu hören.
    6 Ablehnungstraining in einem Lokal, mit Videoaufnahme.
    7 Dass ich die Hausordnung der Alkoholiker annehmen musste.
    8 Manche Mitpatienten.
    9 Die Patienten, die nicht verstanden haben, warum sie da sind.
    10 Dass Aufeinandertreffen der Vielfältigkeit der Personen.
    11 Eine schriftliche Abmahnung wegen Ausgang.
    12 Selbst einen Morgentreff zu leiten, da die Therapeuten tags zuvor Weihnachtsfeier hatten.
    13 Das waren unsere Bowlen - natürlich alkoholfrei - bei den Tanzabenden.
    14 Am ersten Tag, als ich mein Handy abgeben musste.
    15 Das intensive Erleben und Spüren meines Körpers während der Indikativgruppe Körpertherapie.
    16 Gesprächsrunde mit Mitarbeitern und Betriebsräten von der Firma Siemens.
    17 Einige schräge Patienten.
    18 Nichts.
    19 Hatte gute Erfahrungen.
    20 Ich hatte das erste Mal eine Verantwortung für viele Menschen als Patientensprecher.
    21 Hatte nur schöne Erlebnisse.
    22 Als ich in Cham ins Krankenhaus musste. Dort die Behandlung?
    23 Fahrt ins Krankenhaus.
    24 Dass manche Patienten von den Therapeuten bevorzugt wurden.
    25 Erhaltene Abmahnung nach Magnesiumfund in der Kosmetiktasche. Diese Tabletten waren noch vom Urlaub drin und wurden alleine vom Mann genommen.

    Was war Ihr schönstes Erlebnis in Furth im Wald?

    1 Die Medaille in den Händen zu halten und zu wissen, man ist auf einen guten Weg trocken zu bleiben. Die Wanderungen habe ich besonders genossen.
    2 Einzelgespräche, Gruppengespräche
    3 Wanderung im Wald zu dritt.
    4 Gemeinsamer Ausflug auf den Arber.
    5 Andauernde Freundschaften mit Mitpatienten.
    6 Dass ehrliche und unverfälschte Lustig sein, ohne selbst angetrunken zu sein, oder dass es andere sind.
    7 Ich war frei von Alltagsproblemen. Nur „ICH“ für mich!
    8 Die gemeinsame Wanderung zum Hausberg.
    9 Malen in der Ergotherapie.
    10 Dass Kennenlernen meiner Frau Inge (Silvester 1981) Ich liebe meine Inge ein Leben lang.
    11 Mein Freigang nach Prüfung.
    12 Das erste Mal einen Spaziergang führen zu dürfen.
    13 Als ist das erste Mal Besuch bekam.
    14 Es war alles schön.
    15 Die Vielfalt von den Therapien.
    16 Der Besuch meiner Freundin jedes Wochenende.
    17 Weihnachten!
    18 Tagesausflug Tierpark Straubing, Tanz in den Mai
    19 Der Fußmarsch mit einem Mitpatienten von der Klinik nach Tschechien.
    20 Nach acht Wochen die guten Leberwerte.
    21 Der Drachensee, Fahrradtour, etc.
    22 Die Freiheit, dass man nicht eingesperrt ist.
    23 Der Besuch des Drachenstichfestspiels im August.

    Woran erinnern Sie sich gerne?

    1 Dass ich verstanden wurde und wieder gelernt habe zu leben, dass es sich immer lohnt zu kämpfen und man nicht alleine ist mit seinen Problemen.
    2 An meine kleine Geburtstagsfeier ohne Alkohol am 30. Mai 2002 in der Cafeteria.
    3 Kameradschaft
    4 An einige Mitpatienten.
    5 Ich lernte Makrameeknüpfen.
    6 An das Christbaumschmücken, den ich heute noch bei mir zu Hause mache.
    7 An ALLES, es war klasse.
    8 An das Essen, 8 kg Gewichtszunahme!
    9 An den Chor.
    10 An meinen Therapeuten.
    11 Gespräche, das Lachen, viele nette Mitpatienten und Therapeuten, Aktivitäten, Blödsinn, …
    12 An das gute Essen!
    13 Gutes Essen in netter Gemeinschaft.
    14 Kennenlernen meiner lieben Inge; schöne Landschaft.
    15 Ich durfte an einem Sonntag nach Brennberg fahren.
    16 An die Freundschaften, die man geschlossen hat.
    17 Die gute Kameradschaft und die Hilfsbereitschaft.
    18 Das morgendliche Schwimmen; Körpertherapie; Therapietagebuch führen.
    19 An alles.
    20 An die Gruppe.
    21 An Gruppentherapien, Ergotherapie sowie Einzelgespräche mit Therapeutin Frau Krems.
    22 An die sportlichen Aktivitäten abends mit Badminton.
    23 An die vielen schönen Momente mit dem Sporttherapeuten Herrn Kübler.
    24 An die Landschaft.
    25 Arbeitstherapie – Makrameeknüpfen war super.
    26 An alle durchgeführten Maßnahmen.

    Was würden Sie Ihrer Therapeutin/Ihrem Therapeuten heute sagen?

    1 Erst mal ein dickes DANKE, dass ich nach vielen Zweifeln diesen Schritt getan habe. Schade um die verlorene Zeit, weil man aus falscher Scham keine Hilfe zulässt. Man weiß zwar, dass man was tun sollte, aber man traut sich nicht. Heute weiß ich, es war der richtige Schritt, wenn auch etwas spät. Es hat halt so sein sollen. Dafür genieße ich das Leben heute umso mehr, mit allen Höhen und Tiefen. Es geht wunderbar – auch ohne Alkohol!
    2 DANKE!!!! – und ich (wir) – seine 549 – freuen uns immer auf ein Wiedersehen.
    3 Meiner Therapeutin möchte ich besonders danken. Sie hat in mir den Trotz provoziert. Sie sagte mir mal mit strengem Ton: „Frau … wir sehen uns wieder!“ Für mich war klar, sie rechnet mit einem Rückfall und genau das war es, was mich bewegt hat, dass Gegenteil zu tun. Ich komme jedes Jahr zum Treffen, aber ohne Alkohol. Sie hat mir die Augen geöffnet. Ich bin heute noch froh darüber, sie als Therapeutin gehabt zu haben.
    4 Danke!! Der Aufenthalt in Furth im Wald hat mir bis heute geholfen, mein Leben neu zu gestalten, auch durch Abstinenz.
    5 Danke für den Einsatz.
    6 Gut gemacht – und DANKE!
    7 Dass ich heute noch gerne mit ihr sprechen möchte.
    8 Mir geht’s gut. Ich danke Ihnen für alles, was Sie mir beigebracht haben.
    9 Sie sind absolute Profis in ihrem Bereich. Ich bin sehr froh, solche Ansprechpartner gehabt zu haben.
    10 An meine Therapeutin: Da ich Sie am Anfang überhaupt nicht mochte und erst so nach vier Wochen merkte, wie wichtig Sie für mich sind, will ich Ihnen sagen, wie dankbar ich für alles bin, was Sie für mich getan haben. Den Löwenanteil meines Erfolges kreide ich Ihnen an. Danke für alles.
    11 Diverse Dankesworte und noch Kontaktmöglichkeiten zwecks Unterhaltung (Gespräch).
    12 Alle Therapeuten hatten unrecht, waren dagegen (Partnerschaft). Wir beide helfen uns selbst (Nüchternheit).
    13 Für mich war er der ….., Ihr seid auf dem richtigen Weg.
    14 Konnte ich noch nicht danken, denn sie war am 07. Juli nicht im Haus.
    15 Danke, dass Sie mir geholfen haben!
    16 Habe ich per E-Mail!
    17 Ich würde mich bedanken für alles.
    18 Danke.
    19 Mir hat es sehr viel gebracht.
    20 Dass ich eine erfolgreiche Therapie hinter mir habe und ich es nicht bereue, dass ich diesen Schritt gemacht habe.
    21 Dass meine Therapeutin alles richtig gemacht hat und die Dinge sehr gut beurteilen kann und die richtigen Worte findet.
    22 Möchte einfach nur DANKE sagen, denn ohne meinen Therapeuten wäre ich mit Sicherheit nicht trocken geworden.
    23 Ich hab’s trotz vieler Zweifler geschafft.
    24 Danke „Lebensretter“ ich habe es mit Eurer Hilfe geschafft.
    25 Wie heißen Sie? Ich hab den Namen vergessen.
    26 Vielen herzlichen Dank für Ihre Mühe und Hilfe.
    27 Danke für die Hilfe, ich bin jetzt seit 37 Jahren trocken.
    28 Danke für die acht Wochen meines Aufenthaltes. Ich trinke seitdem keinen Alkohol mehr.

    Was würden Sie uns für die nächsten 40 Jahre raten/wünschen?

    1 Eine gute, glückliche Zukunft – und viele, viele therapeutische Erfolge für Ihre Patienten.
    2 Ratschläge möchte ich nicht erteilen. Ich wünsche Euch in der Fachklinik weiterhin so viel Erfolg und allen Therapeuten und dem Fachpersonal die Kraft alles zu meistern.
    3 Gute Therapeuten!
    4 Macht weiter so.
    5 Wünsche der Klinik, dass viele Patienten nach der Therapie trocken bleiben.
    6 Abstinent zu bleiben und glücklich und froh.
    7 Das sich die Klinik weiterhin bewährt und wächst. Die finanziellen Mittel sollten endlich für einen behindertengerechten Badeeinstieg verwendet werden. (Anmerkung der Redaktion: ist passiert!)
    8 Ich bin Unternehmer, daher wünsche ich eine gute Auslastung der Einrichtung, aber noch wichtiger ist eine gute Erfolgsbilanz (Rückfallquote etc.).
    9 Weiter so. Ich finde, wenn jemand ernsthaft aufhören will, ist er genau richtig bei Euch. Nur Eure Bücherei solltet Ihr mal auffrischen. Das war so ziemlich das Einzige, was mich störte.
    10 Mehr freundlichere Unterkünfte, mehr Einzelzimmer!
    11 Das Bewährte bewahren!
    12 Die Therapie lockerer anzugehen, als zur damaligen Zeit. Mehr Einzelgespräche, Gruppengespräche intensiver angehen.
    13 Viel Glück und weiter machen.
    14 Dass Sie so weitermachen und weiterhin viel Erfolg haben.
    15 Weiter so. Da sieht man, wie einem geholfen wird.
    16 Für die Mitarbeiter/innen wünsche ich ein Stück Beständigkeit, statt immer neue Wege (oft zur Kostenreduzierung) gehen zu müssen.
    17 Nehmt nur Leute auf, die aus freiem Willen eine Therapie machen, nicht machen müssen.
    18 Weiter so!
    19 Sollen so weitermachen wie bisher.
    20 Weiterhin viel Erfolg!
    21 Weiter so zu schulen.
    22 Das viele alkoholabhängige Menschen sich nach Furth im Wald begeben um dort die Krankheit Alkohol zu besiegen.
    23 Dass die Qualität aufrecht erhalten bleibt. Weiterhin gute und engagierte Therapeuten!
    24 Macht weiter so und ganz viele trocken bleibende Ehemalige, wie ich selbst.
    25 Viele erfolgreich therapierte Patienten.
    26 Dass Sie das Ehemaligentreffen beibehalten. Dass wir von der Selbsthilfegruppe (Kreuzbund) die Möglichkeit haben, in der Klinik mit den Patienten zu sprechen.
    27 Vielen Patienten Hilfe zu geben, dass diese von ihrer Sucht loskommen.
    28 Mit der Therapie so weitermachen wie bisher, weil Furth im Wald super ist.
    29 Wenn möglich Vermeidung von Personalwechsel – Therapeuten!!!

    Was wünschen Sie sich für unser Ehemaligentreffen?

    1 Ich würde mich sehr freuen, wenn mein Therapeut auch anwesend wäre.
    2 Die Atmosphäre ist halt eine andere geworden – ich tue mich schwer damit, wenn ich nur an die Gemütlichkeit im Kaffeezelt am Sonntag denke. Aber, da ist das Wiedersehen mit der Stadt, der Klinik, den Menschen.
    3 Wieder ein Festzelt (Wetter). Ehemalige einladen, die schon länger nicht da waren. Anwesenheitsliste am Treffen.
    4 Leider kann ich nicht teilnehmen. Doch das letzte Mal war ganz toll.
    5 Habe keine Wünsche.
    6 Dass mehr ehemalige Therapeuten kommen würden.
    7 Ich war leider noch nicht da.
    8 Waren immer sehr schön und interessant.
    9 Dass ich einige aus meiner Gruppe wiedersehe und schönes Wetter!
    10 Mehr Zeit mit den einzelnen Therapeuten.
    11 Dass ein paar von meiner ehemaligen Gruppe kommen. Letztes Mal war nur ich da!
    12 Mehr musikalische Unterhaltung im Hintergrund. Schönes Wetter.
    13 Gelegenheit zu Einzelgesprächen – wie bisher!
    14 Dass mehr, z. B. von meiner damaligen Gruppe da sind.
    15 Natürlich ein paar Kollegen aus der Gruppe zu treffen.
    16 Dass ich Mitglieder meiner Gruppe treffe.
    17 Einige treffen, die es geschafft haben.
    18 So lassen, wie es bisher ist.
    19 Dass mein „alter“ Therapeut da wäre.
    20 Viel Gesundheit.
    21 Dass ich sehr viele bekannte Patienten von meiner Gruppe wiedersehe.
    22 Dass es mehr „trockene“ Alkoholiker den Weg dorthin finden.
    23 Viele ehemalige Mitpatienten wieder zu treffen.
    24 Dass ich alle wiedersehe, die mit mir da waren im freudigen trockenen Leben.
    25 Fröhlich ungezwungene Stimmung. Bekanntes Personal zu sehen/erkennen.
    26 Dass ehemalige Patienten angeschrieben werden. (Die Zeitschrift „Gibacht“ erhalten.)
    27 Dass es schön wird und viele Ehemalige kommen.
    28 Beim Gesprächskreis um 14.00 Uhr mit dem Therapeuten würde ich gerne ein Hausprospekt mitnehmen. Auch wäre ein neuer Fragebogen nach der Entlassung sinnvoll. Der, den ich habe ist von 2007

     



    Weitere Informationen

    Themen Fachtagungen (PDF Download)

    Themen Selbsthilfegruppentagung (PDF Download)




    Wir danken für Ihr Interesse!
    Mit den besten Grüßen aus dem Bayerischen Wald

    Ihr Leitungsteam
    der Johannesbad Fachklinik Furth im Wald