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    Veranstaltungen

     

    23.10.2019 - 72. Further Fortbildungstag

     

    Cannabis. Droge − Medikament − oder beides?

    Die Hanfpflanze dient dem Menschen seit Tausenden von Jahren als Rohstoff, Rausch- und Heilmittel. Erstmals durch Verbote reguliert wurde ihr Konsum in vielen Ländern in den 1920er Jahren.

    Heute spaltet die Legalisierung von Cannabis sowie die medizinische Nutzung der Pflanze nicht nur die Bevölkerung. Auch in Fachkreisen wird vielschichtig diskutiert.

    Seit der Zulassung von Medizinalcannabis in 2017 können Ärzte die Pflanze als Arzneimittel verschreiben. Ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eröffnen somit einer noch größeren Zahl kranker Menschen neue medizinische Behandlungschancen. Für viele Menschen undenkbar, für andere neues legales Suchtmittel mit Heilwirkung?

    Ist Cannabis der Einstieg in die Szene oder das Beste gegen chronische Schmerzen? Wundertüte oder Teufelszeug? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen medizinischem Cannabis und einem Joint?

    Gerade in der Suchthilfe führt die veränderte Rechtslage zu Unsicherheiten, Missverständnissen und kontroversen Diskussionen. Im Rahmen der 72. Further Fortbildungstage möchten wir das Thema aus verschiedenen Perspektiven für Sie und mit Ihnen beleuchten. Dafür haben wir Experten aus der Forschung, der Schmerz- und Suchtmedizin, der Arbeitsmedizin sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und der Bayerischen Polizei für Sie eingeladen.

    Wir freuen uns auf einen kurzweiligen,erkenntnisreichen Tag mit interessanten Eindrücken und anregenden Diskussionen.

     

    Unser Einladungsprogramm mit Informationen zu den Referenten und Ihren Themen sowie die Möglichkeit zu Anmeldung finden Sie hier zum Download.

     

    Bitte beachten Sie: Die Further Fortbildungstage richten sich allein an Fachpublikum. Vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Vielen Dank! 

     

     

    08.05.2019 - 71. Further Fortbildungstag

     

    Arbeit und Sucht – der betriebliche Kontext als Herausforderung und Chance bei Abhängigkeit

    Digitalisierung, Globalisierung, Arbeitsverdichtung, Stress und zwischenmenschliche Konflikte beeinflussen unsere Arbeitsbedingungen und das Leben der Menschen spürbar.

    Arbeit und Beschäftigung sind existenzielle Lebens- und Teilhabebereiche und somit spielt der Erhalt des Arbeitsplatzes bei Berufstätigen, wie auch die berufliche Wiedereingliederung suchtkranker Menschen eine besondere Rolle.

    Ein Drittel der Menschen mit psychischen Störungen weist auch Suchterkrankungen auf, ein Drittel der Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit hat auch psychische Probleme. Der Anteil erwerbsloser Menschen in der ambulanten Suchtkrankenhilfe liegt bei Alkoholabhängigen bei 31,6% und bei Menschen in der stationären Suchtkrankenhilfe bei 45,9% (Deutsche Suchthilfestatistik, Jahresbericht 2018).

    Im Zuge einer stationären Rehabilitation sind folglich auch eine frühzeitige berufliche Orientierung und die Einleitung notwendiger Schritte für eine Rückkehr in ein Beschäftigungsverhältnis von Notwendigkeit. Denn eine erfolgreiche Wiedereingliederung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen kann den Rehabilitationserfolg langfristig sichern und die soziale Lebenssituation stabilisieren

    Anlässlich des 71. Further Fortbildungstages wollen wir verschiedene und notwendige Perspektiven der Umsetzung eines integrierten Ansatzes bei der Behandlung von Menschen, deren Teilhabe durch Suchtprobleme beeinträchtigt ist, unter Berücksichtigung des Schnittstellen-Managements diskutieren

    Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung können Sie hier herunterladen.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Veranstaltung ausschließlich für Fachpublikum und nach vorheriger Anmeldung zugänglich ist.

    Die Vorträge der Fachtagung finden Sie zum Download hier.